Die Reise durch das Wüsten-Paradies

Namibia krempelt die Ärmel hoch und plant, die Infrastruktur und den Tourismus weiter auszubauen. Reisen durch das Wüsten-Paradies sollen für die Touristen so noch komfortabler und weniger gefahrvoll werden. Schon seit den 50er Jahren ist Namibia ob seines Artenreichtums und der einzigartigen Geologie bei Reisenden sehr beliebt. Damals wurde Namibia aber noch eher als ein Ausflugsziel der Südafrika-Urlauber angesehen. Das hat sich mittlerweile grundlegend geändert.

Öfter mal was Neues

Wüste im NamibNaukluft Park

Namibia ist auf jeden Fall eines der ungewöhnlicheren Reiseziele. Die flimmernde Savanne Namibias ist schon fast so etwas wie ein Synonym für das südliche Afrika. Das NamibRand-Naturreservat ist als eines der größten privaten Naturschutzgebiete Afrikas ein gutes Beispiel für die wunderbare Natur dieses Landes. Es liegt ca. 60 km südlich des Sesriem-Canyons und erstreckt sich entlang der Ostgrenze des Namib Naukluft Parks. Die Berge und Dünen, das gewaltige Ödland, das nur von Steppengras bewachsen ist, und die Canyons bieten genug Eindrücke, um damit einen ganzen Urlaub zu füllen. Zu den Tieren, die mit etwas Glück dort zu sehen sind, gehören unter anderem Bergzebras, Kuhantilopen, Springböcke, Gemsböcke, Leoparden, Giraffen, Tüpfelhyänen, Löffelhunde und diverse Vogelarten. Ein ganz besonderes Phänomen, das bisher fast ausschließlich in Namibia beobachtet werden konnte, sind die sogenannten Feenkreise (fairy circles). Hierbei formieren sich Pflanzen, zumeist Gräser, in Kreisform in einer Grasfläche. In der Mitte bleibt in den meisten Fällen eine kahle Stelle, die vermutlich auf Termiten zurückzuführen ist. Jüngste Untersuchungen geben allerdings allen Grund zur Annahme, dass bestimmte Gase bei der Entstehung der Feenkreise eine Rolle spielen.

Die Infrastruktur wird ausgebaut

Ein Ausbau der Infrastruktur soll dieser Tage die Wirtschaft des außergewöhnlich dünn besiedelten Landes neu ankurbeln. Für diesen Verwendungszweck wurde ein Gesamtbudget von fast 24 Milliarden Namibia-Dollar festgelegt. Davon müssten rund 23,6 Milliarden allein dafür verwendet werden, um den Anforderungen der Internationalen Organisation für Normung (ISO) gerecht zu werden. Besonders wichtig ist der Ausbau und die Wartung der Infrastruktur, weil jüngst Hochwasser und immense Regenfälle eine Bedrohung darstellten.

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