Nächste Station: Keetmanshoop

Von Windhoek aus ging es dann wieder ca. 500 Kilometer Richtung Süden. Unser nächstes Ziel war Keetmanshoop.

Unterwegs passierte nicht viel, interessanterweise war aber die Strasse geteert 😉

Bevor wir in unsere Unterkunft fuhren, besuchten wir noch den Giants Playground, den Köcherbaumwald und die Farm Gariganus, wo wir gerade rechtzeitig zur Gepardenfütterung ankamen.

Giants Playground

Giants Playground

Der Giants Playground („Spielplatz der Riesen“) ist eine Felslandschaft mit etlichen großen und kleinen Dolerit-Felsen, die aussehen, als hätte sie jemand (z. B. die Riesen) übereinandergestapelt oder damit gespielt. Daher wohl der Name.

Der Rundgang dauerte ca. eine halbe Stunde, und die zahlreichen Formationen der Steine sorgten immer wieder aufs neue für Staunen und Fragezeichen im Kopf.

Gecko im Giants Playground

Gecko im Giants Playground

Auch den einen oder anderen bunten Gecko bekamen wir zu Gesicht.

Nach dem Rundgang ging es weiter zum Köcherbaumwald. Das interessante daran ist, dass die Köcherbäume ansonsten eher allein zu finden sind, hier aber gehäuft auftreten. Wie ein richtiger „Wald“ ist es natürlich nicht, aufgrund der hohen Anzahl der Bäume (ca. 250-300) kann man aber schon von einem Wald sprechen. Seit 1955 ist der Köcherbaumwald ein nationales Denkmal in Namibia.

Köcherbaumwald

Köcherbaumwald

Abendstimmung im Köcherbaumwald

Abendstimmung im Köcherbaumwald

Der Köcherbaum gehört eigentlich zur Gattung der Aloe-Pflanzen („Aloe Dichotoma“) und kommt nur in Namibia und im nördlichen Südafrika vor. Den Buschmännern verdankt der Köcherbaum seinen Namen: sie höhlten die weichen Zweige aus und nutzten die harte Rinde als Pfeilköcher bei der Jagd.

Gepard bei der Fütterung

Gepard bei der Fütterung

Bevor wir die Farm wieder verließen, konnten wir noch Zeuge werden wie die Geparden gefüttert werden. Unmittelbar beim Fressen hatten wir auch die Gelegenheit, diese eleganten Raubkatzen kurz streicheln zu dürfen. Herr Nolte, Inhaber der Farm, erklärte uns noch, dass die Katzen beim Fressen so abgelenkt sind, dass es zu diesem Zeitpunkt ungefährlich wäre, sie zu streicheln. Ein etwas mulmiges Gefühl hatten wir dennoch dabei.

Rheinische Missionskirche in Keetmanshoop

Rheinische Missionskirche in Keetmanshoop

Danach ging es dann zur eigentlichen Unterkunft in Keetmanshoop. Dort erwartete man uns wohl bereits einen Tag früher, erfuhren wir dann. Da hatte ich wohl bei der Buchung etwas geschusselt. Dennoch wurden wir herzlich und freundlich aufgenommen. Ein kurzer Regenschauer tauchte Keetmanshoop in ein orangerotes Licht und wir fuhren zum Abendessen.


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