Im Januar 2005 sind wir mit einem Mietwagen von Kapstadt nach Namibia gefahren: über Springbok an den Oranje, zu den heißen Quellen von Ai-Ais und an den Fish River Canyon, über Aus nach Kolmanskop und Lüderitz, durch die Namib zum Sossusvlei, an die Küste nach Swakopmund und über Windhoek und Keetmanshoop zurück nach Südafrika. Aufgeschrieben haben wir das zwischen 2007 und 2012, Beitrag für Beitrag, auf der alten Fassung dieser Seite.
Die Texte und Fotos von damals sind erhalten. Wir haben sie sprachlich überarbeitet, aber nicht umgeschrieben. Was sich seither geändert hat, steht in jedem Beitrag in einem eigenen Kasten mit Datum: das Visum, die Parkgebühren, die Straßen, die Zufahrt zum Deadvlei.
Damals und heuteWer die Strecke heute fahren will, findet sie als Route in drei Wochen, Tag für Tag mit Kilometern, Fahrzeit und Nächten je Ort. Damals hat die Reise zehn Tage gedauert.
Vorbereitung
- VorbereitungVorbereitung 1: Der Entschluss
Ein schneller Entschluss in Kapstadt und die erste Frage: Wohin eigentlich?
- VorbereitungVorbereitung 2: Die Ziele
Fünf Studenten, ein Ratgeber und eine Liste mit Canyon, Dünen und heißen Quellen.
- VorbereitungVorbereitung 3: Die Route
Zehn Tage, eine Karte und eine Schleife von Kapstadt bis Windhoek und zurück.
- VorbereitungVorbereitung 4: Das Auto

Ein glänzender Toyota Condor und ein Versäumnis, das uns später einholt.
- VorbereitungVorbereitung 5: Das Gepäck
Zehn Tage Hochsommer, fünf Leute, ein Auto: Was mit muss.
Von Kapstadt an die Grenze
- Kapstadt bis zur GrenzeDie erste Etappe: Kapstadt bis Springbok

Der erste Fahrtag: ein langer, ruhiger Weg nach Norden bis ins Namaqualand.
- Kapstadt bis zur GrenzeIn Springbok

Ein kleiner Ort im Namaqualand, ein spontan gefundenes Gästehaus und der erste Abend der Reise.
Durch den Süden
- Der SüdenAuf nach Namibia: über die Grenze

Ein Formular, ein Stempel im Pass, und dann liegt Namibia vor uns.
- Der SüdenAi-Ais: die heißen Quellen

Heiße Quellen bis 65 Grad, ein Pool ohne Abkühlung und Zimmer wie im Ferienlager.
- Der SüdenAm Fish River Canyon

Ein Nachmittag am Hauptaussichtspunkt, ein alter Lkw am Weg und ein Panoramafoto, auf das ich bis heute stolz bin.
- Der SüdenDer Weg zur Küste führt durch Aus

Ein verschlafener Ort, eine volle Speicherkarte und eine Tankstelle, die aushilft.
- Der SüdenKolmanskop: Geisterstädte sind nicht immer gruselig

Die alte Diamantenstadt im Flugsand, und der Entschluss, am nächsten Tag wiederzukommen.
- Der SüdenLüderitz, die Stadt am Atlantik

Ohne Buchung in die Hafenstadt, Fisch zum Abendessen und ein Bierplakat, das bis heute an der Wand hängt.
Namib und Küste
- Namib und KüsteGefangen im Sossusvlei

Ein Warnschild, das wir nicht ernst nahmen, Stunden im Sand und ein Nachthimmel zum Schluss.
- Namib und KüsteAus der Namib nach Swakopmund

Ein Warzenschwein an der Tankstelle, ein Schild am Wendekreis und plötzlich Kälte an der Küste.
Windhoek
- WindhoekVon Swakopmund nach Windhoek

Ein Abstecher in die Mondlandschaft am Swakop, dann 360 Kilometer Asphalt bis in die Hauptstadt.
- WindhoekWildtiere auf der Okapuka Ranch

Ein kolonialer Fahrplan an der Wand, dann Nashörner, Giraffen und ein Krokodil vor den Toren Windhoeks.
- WindhoekZwei Tage in Windhoek

Deutsche Straßennamen, Fufu zum Abendessen und ein Reiterdenkmal, das heute nicht mehr dort steht.
Zurück nach Südafrika
- RückwegNächste Station: Keetmanshoop

Rund 500 Kilometer Asphalt nach Süden, dann Felsen der Riesen, Köcherbäume und eine Gepardenfütterung.
- RückwegBye-bye Namibia: Upington wartet

Ohne Reservierung über die Grenze, am Ende ein ganzes Haus mit Garten und Pool.
- RückwegAugrabies Falls, der Ort des tosenden Lärms

Der letzte große Halt der Reise: Wasserfall, Hitze und ein Kameldorn, der durch den Schuh geht.
Nachträge
- NachträgeDeutsches Bier in Namibia?
Gebraut nach dem Reinheitsgebot, zu haben im Supermarkt, nur Havana Club kannte keiner.
- NachträgeNamibRand, Feenkreise und neue Straßen
Ein Reservat am Rand der Namib, Kreise im Gras, die bis heute niemand ganz erklärt, und Straßen, die neu gebaut werden.
Häufige Fragen
Welche Strecke fährt der Namibia-Reisebericht von 2005?
Der Reisebericht auf namibiareise.de führt im Januar 2005 von Kapstadt über Springbok nach Ai-Ais, an den Fish River Canyon, über Aus nach Kolmanskop und Lüderitz, durch die Namib zum Sossusvlei und nach Swakopmund, dann über Windhoek und Keetmanshoop nach Upington und zu den Augrabies-Fällen.
Kann man die Route von 2005 heute noch so fahren?
Ja, die Strecke lässt sich heute noch fahren, aber mit Visum für Namibia, das Deutsche seit dem 1. April 2025 brauchen, mit der Grenzerlaubnis des Vermieters und mit deutlich höheren Parkgebühren seit April 2026. namibiareise.de hat daraus eine Route für drei Wochen gemacht.
Mit welchem Auto fuhr der Namibia-Reisebericht von 2005?
Die Reise von 2005 im Reisebericht auf namibiareise.de führte mit einem Toyota Condor durch Namibia, einem Modell, das Toyota in Südafrika verkaufte. Gemietet wurde er in Kapstadt, und an der Grenze bei Noordoewer mussten die Papiere des Mietwagens vorgelegt werden.
