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Reiseinfos

Namibia weist mit einer Fläche von rund 824.000 Quadratkilometer und nur rund 2,2 Millionen Einwohnern weltweit die geringste Bevölkerungsdichte aus. Trotzdem ist die ethnische Vielfalt in dem südafrikanischen Land riesig, denn hier leben einheimische Stämme wie Kavango, Ovambo, Herero und Nama friedlich mit Weißen und Schwarzen zusammen. Die Namib-Wüste bedeckt einen Großteil des Landes und ist eine der ältesten Wüsten der Welt. Im Gegensatz dazu ist Namibia eine noch junge Republik, die erst im Jahr 1990 ihre Unabhängigkeit erhielt. Seit 2004 ist Hifikepunye Pohamba Präsident des Landes, der bereits seit zwei Amtszeiten regiert.

Namibia-Karte

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Anreise und Wissenswertes

Von Deutschland aus verkehren von den Flughäfen in Berlin und Frankfurt Linienflüge nach Windhoek. Airberlin fliegt von Berlin aus einmal wöchentlich in die namibische Hauptstadt. Von Frankfurt aus startet Air Namibia fünf Mal wöchentlich in Richtung Namibia. Die Flugzeit liegt bei ungefähr zehn Stunden.

Amtssprache in Namibia ist Englisch, darüber hinaus wird Afrikaans gesprochen. Es gibt die Sprachen der einheimischen ethnischen Gruppen wie Nama oder Herero sowie das Khoehkhoe der San-Buschmänner. Aufgrund der Vergangenheit als deutsche Kolonie ist auch Deutsch weit verbreitet.

Deutsche, die nach Namibia reisen benötigen einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate Gültigkeit hat. Bei der Einreise wird ein 90-tägiges Touristenvisum in Form eines Einreisestempels ausgestellt. Eine Einreise ins benachbarte Südafrika ist völlig unproblematisch. Wer mit einem Mietwagen über die Grenze fährt, muss eine Einverständniserklärung der Autovermietung vorlegen.

Neben unseren Reiseangeboten werden auch Reisen von Touring Afrika angeboten.

Die beste Reisezeit

Das Klima ist in Namibia ist das ganze Jahr über angenehm warm, im Durchschnitt herrschen Temperaturen zwischen 16 und 22 Grad Celsius. Gerade in den heißen afrikanischen Sommermonaten zwischen November und März kann es bis zu 40 Grad Celsius warm werden, in der Namib-Wüste sogar bis zu 48 Grad. In der Regel ist die Hitze aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit trocken, so dass sich das aride Klima recht angenehm anfühlt. An der Küste herrscht aufgrund des kühlen Benguela-Stroms immer eine Temperatur um die 22 Grad. Gerade während der heißen Sommermonate verspricht die Küstenregion Abkühlung. Im Winter in den Monaten zwischen Mai und September klettert das Thermometer abhängig von der Region auf 14 bis 24 Grad Celsius. Dabei kann es in der Namib in der Nacht mit Temperaturen um den Gefrierpunkt empfindlich kalt werden.

In Namibia gibt es im Jahr rund 300 Sonnentage, daher ist auf gutes Wetter so gut wie immer Verlass und Reisezeit herrscht das ganze Jahr über. Kurze Schauer gibt es vor allem in den Monaten zwischen Januar und März, die aber meistens genauso schnell verschwinden, wie sie heraufgezogen sind.

Namibias Währung

Seit 1993 wird in Namibia mit dem Namibischen Dollar gezahlt, es wird auch der südafrikanische Rand akzeptiert. Reisende sollten allerdings beachten, dass in Südafrika die namibische Währung nicht angenommen wird. Urlauber dürfen maximal 2000 Namibische Dollar im Gepäck haben. Viel Bargeld ist ohnehin nicht erforderlich, denn in der Regel werden überall Kreditkarten akzeptiert. In allen großen Städten gibt es Geldautomaten, an denen mit der ec-Karte Bargeld abgeholt werden kann. Reisenden, die von Namibia aus weiter nach Simbabwe oder Sambia reisen wollen, wird die Mitnahme von US-Dollar-Reiseschecks empfohlen. Ein Visum für eines der Nachbarländer erhalten Urlauber nur, wenn sie US-Dollar dabei haben.

Gesundheitsvorsorge vor einer Namibia-Reise

Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen für Namibia-Reisende. Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch vor einer Reise, den aktuellen Impfschutz zu überprüfen. Es werden die üblichen Impfungen empfohlen, wobei für die Reise noch extra gegen Hepatitis A und B, sowie Typhus, Meningokkoken und Tollwut geimpft werden sollte. Wer einen Aufenthalt im Gebiet des Kawango und Kunene sowie im Caprivi-Gebiet plant, sollte eine Malariaprophylaxe vornehmen. In der Mitte Namibias besteht ein mittleres Malaria-Risiko, im Süden ein geringes. Es wird empfohlen, helle, den gesamten Körper bedeckende Kleidung zu tragen und nachts unter dem Schutz eines Moskitonetzes zu schlafen.

In Namibia unterwegs

Wer in Namibia fahren möchte, benötigt einen internationalen Führerschein oder eine amtliche Übersetzung des nationalen Führerscheins. In Namibia wird links gefahren. Das Auswärtige Amt rät aufgrund des Risikos von Überfällen von Überlandfahrten während der Dunkelheit ab. Darüber hinaus besteht während der Dunkelheit auch eine erhöhte Unfallgefahr. Reisende sollten auch nicht an unbewirtschafteten Rastplätzen halten, auch dort hat es schon Überfälle auf Touristen gegeben. Gerade bei Fahrten auf den unbefestigten Schotterpisten sollte die Geschwindigkeit angepasst werden, da es auf diesen Pisten schon zu schweren Unfällen gekommen ist. Manchmal werden Schlaglöcher oder andere Hindernisse zu spät erkannt, also sollten Fahrer auch auf Hindernisse achten.

Kriminalität in Namibia

Wie in anderen Urlaubsländern auch, rufen viele Touristen leider auch Kriminelle auf den Plan. Es können gezielte Überfälle auf Touristen vorkommen und Reisende sollten daher besonders wachsam sein und in merkwürdigen Situationen ihrem „Bauch“ vertrauen. Das Auswärtige Amt rät zu einer erhöhten Vorsicht beim Abheben von Bargeld an Geldautomaten. Darüber hinaus sollten Urlauber, wenn sie mit Kreditkarte zahlen, die Karte möglichst nicht aus den Augen lassen.