Kudus an einem Wasserloch in der Etosha

Region · Etosha und Norden

Etosha und der Norden

Der Motor ist aus, die Fenster sind unten, und am Wasserloch trinken zwanzig Zebras Seite an Seite. Dahinter flimmert die Pfanne weiß bis zum Horizont.

Foto: 123RF

Mitten in der Region liegt die Etosha-Pfanne, rund 130 Kilometer lang, auf Oshivambo der große weiße Platz. Der Rest hängt an den Toren. Von Süden kommst du über Otjiwarongo und Outjo zum Andersson Gate, gut 17 Kilometer vor Okaukuejo. Von Osten führt die B1 über Tsumeb zum Von Lindequist Gate, 12 bis 13 Kilometer vor Namutoni. Fahr von Tor zu Tor. Dann nimmst du keine Straße zweimal.

von Windhoek zum Andersson Gate, alles Asphalt
415 km
Piste von Okaukuejo nach Namutoni, je nach Quelle
140 bis 155 km
vom Von Lindequist Gate zurück nach Windhoek
531 km
Parkgebühr pro Erwachsenem und Tag, Stand Oktober 2026
280 N$

Für die Etosha selbst plan mindestens zwei Nächte, besser drei. Eine gehört dem Süden, wo das Wasserloch von Okaukuejo nachts beleuchtet ist, eine oder zwei dem Osten um Namutoni. Dazwischen liegen über Halali nach Routenplaner 155 Kilometer Schotter, andere Quellen nennen 140. Mit 40 km/h sind das vier bis fünf Stunden. Mit den Wasserlöchern wird daraus ein ganzer Tag. Die Camps im Park buchst du direkt bei NWR, vor beiden Toren stehen außerdem private Lodges, von denen du morgens mit Sonnenaufgang hineinfährst.

Sprit ist hier die eigentliche Planungsfrage. Seit Anfang 2025 fällt die Belieferung der Camps immer wieder aus, und im August 2026 gab es in keinem Etosha-Camp Treibstoff. Also tankst du vorher. Im Süden geht das in Otjiwarongo, in Outjo oder an der Etosha Trading Post vor dem Andersson Gate, im Osten in Tsumeb. Wer über das Galton Gate in den Westen will, tankt in Kamanjab.

Was außer der Pfanne zur Region gehört

Der Waterberg ragt bis zu 250 Meter über den Busch, ein Tafelberg aus rotem Sandstein. Du biegst 28 Kilometer südlich von Otjiwarongo von der B1 ab, bis zum Rest Camp am Fuß der Wand sind es von der Stadt 89 Kilometer. Aufs Plateau kommst du nur zu Fuß oder mit einer geführten Pirschfahrt. Eine Nacht passt gut auf den Weg nach Norden, mit Pirschfahrt zwei.

Im Osten bilden Tsumeb, Otavi und Grootfontein das Otavi-Dreieck. Es ist grüner als der Rest des Landes. Rund 550 Millimeter Regen fallen hier im Jahr, der Boden ist fruchtbar, und deshalb heißt die Gegend auch Maisdreieck. Direkt an der B1 auf dem Weg zum Osttor liegt der Otjikoto-See. Zum Hoba-Meteoriten fährst du westlich von Grootfontein. Und wer danach in den Caprivi will, teilt hier die Strecke: Von Grootfontein sind es rund 250 Kilometer bis Rundu.

Ganz im Norden liegen Oshakati und Ondangwa im Owamboland, von Tsumeb 291 Kilometer auf der B1. Touristen sieht man dort wenige. Eine Nacht lohnt sich, wenn du eine Schleife nach Westen zum Kunene bei Ruacana fährst oder über die C41 nach Opuwo, 224 Kilometer Asphalt.

Wann sich die Etosha lohnt

Tiere sind das ganze Jahr im Park. Von Juli bis Oktober sammeln sie sich an den Wasserlöchern, weil anderswo nichts mehr zu trinken ist, und dann siehst du am meisten. Von Mai bis September ist es trocken und kühler, nachts unter zehn Grad. Pack eine warme Jacke ein.

Von September bis Mai nennt das Auswärtige Amt für die Etosha ein hohes Malariarisiko, von Juni bis August ein mittleres. Im Norden und Nordosten ist es das ganze Jahr hoch. Sprich die Vorsorge vor der Reise mit deinem Arzt ab.

Unser TippKomm an jedem Tor mit vollem Tank an und rechne die Pirschfahrten mit ein. Im Park kommen schnell 150 Kilometer und mehr zusammen, und Tore wie Camptore schließen mit Sonnenuntergang.

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Die Orte der Region Etosha und Norden. Ein Klick auf einen Punkt öffnet den Ort. Küste und Orte nach echten Koordinaten. Die gestrichelte Landesgrenze und der Umriss der Etosha-Pfanne sind genähert und taugen zur Orientierung, nicht zur Navigation.

Orte in der Region

Sehenswert: Etosha-Nationalpark, Waterberg-Plateau, Hoba-Meteorit, Otjikoto-See, Vingerklip

Etappen in und durch die Region

Streckekmdavon SchotterFahrzeit
Twyfelfontein bis Etosha (Andersson Gate)3301004,5 bis 5 Stunden
Okaukuejo bis Namutoni1551554 bis 5 Stunden
Etosha (Von Lindequist Gate) bis Windhoek53106 bis 7 Stunden
Windhoek bis Etosha (Andersson Gate)41504,5 bis 5,5 Stunden
Otjiwarongo bis Waterberg89171 bis 1,5 Stunden
Etosha (Von Lindequist Gate) bis Rundu43205 bis 6 Stunden

Etosha und der Norden: häufige Fragen

Welches Tor der Etosha erreicht man von Windhoek am schnellsten?

Das Andersson Gate im Süden der Etosha erreichst du von Windhoek nach 415 Kilometern Asphalt über Otjiwarongo und Outjo. Zum Von Lindequist Gate im Osten fährst du über Tsumeb, nach Routenplaner gut 530 Kilometer, ein Vermieter-Prospekt nennt rund 480.

Wie viele Nächte braucht man für die Etosha?

Für den Etosha-Nationalpark plan mindestens zwei Nächte, besser drei: eine bei Okaukuejo im Süden, eine oder zwei bei Namutoni im Osten. Die Fahrt zwischen beiden Camps füllt mit den Wasserlöchern einen ganzen Tag.

Wo tankt man vor der Etosha?

Vor dem Andersson Gate der Etosha tankst du in Otjiwarongo, Outjo oder an der Etosha Trading Post, vor dem Von Lindequist Gate in Tsumeb. In den Camps im Park gab es im August 2026 keinen Treibstoff.

Passt der Waterberg auf den Weg zur Etosha?

Der Waterberg liegt 89 Kilometer von Otjiwarongo, der Abzweig von der B1 kommt schon 28 Kilometer vor der Stadt. Eine Nacht im Rest Camp passt gut auf den Weg in den Norden, aufs Plateau kommst du nur zu Fuß oder mit einer geführten Pirschfahrt.